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GOHO-Upcycling-WETTBEWERB

Der GOHO Upcycling-WETTBEWERB ruft Kreative auf, in zwei Kategorien zum Thema Upcyceling Konzepte einzureichen. Durch Wiederverwendung und Umnutzung gebrauchter Materialien sollen außergewöhnliche und alltägliche Objekte kreativ umgestaltet und somit aufgewertet bzw. in einen
anderen Kontext gebracht werden.

Projekterläuterung

Die GOHO Gostenhofer Ateliertage, seit über 20 Jahren größte Kunstveranstaltung ihrer Art in Nordbayern, führt ein Upgrade im Jahr 2020 durch. Stadt, Kunst und Kultur im Wandel. Mit neuen Veranstaltungsformaten stellt sich auch der GOHO e.V. den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit.

Neben der Wiederverwendung und der Umnutzung von Gebrauchsgütern und Wertstoffen fordert das Upcycling eine kreative Auseinandersetzung zum effizienten und nachhaltigen Einsatz und deren Aufwertung in der Wertschöpfungskette ein.

Der Kunst- und Kulturverein GOHO e.V. lädt alle Kreative, Heim- und HandwerkerInnen, KünstlerInnen und -gruppen und Kollektive aus der Metropolregion Nürnberg ein, ihre Upcycling-Ideen in zwei Kategorien für vorgegebene Objekte (siehe Anlage) einzureichen.

1. Kategorie „Ist das Kunst oder kann das weg?“
2. Kategorie „Zu schade für die Tonne?“

Bedingungen

Es gibt keine thematischen oder inhaltlichen Einschränkungen. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit dem Thema und der kreative Prozess. Die zu entwerfenden neuen Objekte können einen praktischen und/oder auch rein künstlerischen Zwecken dienen. Es sollen nur 10% der eingesetzten Materialien, wie Befestigungen o.ä., neuwertig sein. Dafür können die Objekte mit weiteren Recycling-Objekten ergänzt werden.

Bei Objekten mir größerer Stückzahl kann ein Objekt oder mehrere in verschiedenen Varianten erstellt werden. Je nach aktueller Lage können Ortstermine in Kleinstgruppen zur Besichtigung der Objekte im GOgarten vereinbart werden.

Preise und Präsentation der Ergebnisse

Unabhängig von der jurierten Platzierung werden aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen in Absprache mit den BewerberInnen einige Projekte ausgewählt und gemeinsam umgesetzt.

Die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge und Preisträger finden je nach aktueller Möglichkeiten der Corona-Einschränkungen im Sommer 2020 im GOgarten und anschließend in der anderen Schaufenstergalerie KunstBanane statt. Außerdem werden die Wettbewerbsergebnisse im Internet und den sozialen Medien des Kunst- und Kulturvereins GOHO e.V. veröffentlicht. Darüber hinaus erfolgt eine Sonderausstellung im Rahmen der 13. GOHO-Ateliertage im Herbst 2021.

Pro Teilnehmer können zwei Ideen je Kategorie eingereicht werden.

Pro Kategorie werden folgende Preisgelder vergeben:

1. Platz: 250,00 €
2. Platz: 100,00 €
3. Platz: 50,00 €

Einzureichen ist:

Ein Präsentationsplakat in DIN A2 im Hochformat, mit Abbildungen (u.a. Skizzen, Zeichnungen, Collagen), einer Beschreibung sowie einer tabellarischen Kostenschätzung für den Transformationsprozess für zusätzliche Materialien und gegebenenfalls weiteren Aufwand.

Ergänzend eingereicht werden, kann:

1. ein Modell mit einer Grundfläche von maximal 50×50 cm,
oder
2. ein Prasentations-Videoclip mit maximal 3 Minuten Länge
(SD Video: 640×480 Pixel oder HD Video: 1280×720 Pixel, H.264, MPEG-2 oder MPEG-4).

Alle eingereichten Unterlagen und Entwürfe müssen ausreichend lesbar mit einer Beschriftung mit Namen, Vornamen und E-Mail-Adressen aller beteiligten KünstlerInnen eingereicht werden.

Auswahlprozess und Jury

Eine unabhängige Jury aus VertreterInnen des Kunst- und Kulturbetriebs sowie der Medien wählt im Ende Juni 2020 die PreisträgerInnen und zusammen mit GOHO e.V. die Einreichungen aus.

Die Jury behält sich vor, Arbeiten, die thematisch oder formal nicht geeignet erscheinen, von der Ergebnispräsentation auszuschließen. Die Entscheidung der Jury kann nicht angefochten werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es können ausschließlich Einreichungen juriert und öffentlich gezeigt werden, die im korrekten Format und Beschriftung bis zum 14.06.2020 eingereicht werden.

Es gilt das Datum des Eingangs der E-Mail bei Dateieinsendungen bzw. des Poststempels.
Einsendung als pdf-Datei in druckfähiger Auflösung oder Media-Datei an: info@GOHO.online,
sowie Collagen oder Modelle per Post an: GOHO e.V., Denisstr. 45, 90429 Nürnberg

Bei persönlicher Abgabe mit Terminabsprache per E-Mail an info@GOHO.online.

Erlaubnis

Mit der Einreichung ist die Erlaubnis erteilt, alle Beiträge öffentlich zu zeigen (inkl. Dokumentation, Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Print).

Das Projekt GOHO Upcycling-WETTBEWERB wird gefördert durch das AGENDA21-Büro Nürnberg und im Rahmen des Quartier U1 von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

Daraus ergeben sich für alle eingereichten Materialien (Texte, Fotos…) für das Urban Lab und dem BBSR– das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein so genanntes “Einfaches Nutzungsrecht” für Projektdokumentation, Begleitforschung und Öffentlichkeitsarbeit.

Alle TeilnehmerInnen erklären sich bei der Einreichung damit automatisch einverstanden.

Kontakt

Wilhelm Wiesner, 1. Vorstand GOHO e.V.
info@GOHO.online

1. Kategorie „Ist das Kunst oder kann das weg?“

In dieser Kategorie stehen „abgelaufene“ Kunstobjekte und Installationen zu einer Transformation zur Verfügung. Hier wird das ehemalige Objekt nochmals ins Bewusstsein gerufen und in einer finalen Auseinandersetzung reflektiert.

Es kann Neues entstehen, das losgelöst ist oder an die ursprüngliche Sinngebung anbindet.

Unabhängig von einer Platzierung oder Auswahl wird eine eventuelle Umsetzung nur in Absprache und Einverständnis mit den Urhebern erfolgen.

2. Kategorie „Zu schade für die Tonne?“

In dieser Kategorie sollen produzierte einzelne oder massenweise hergestellte Produkte in Folgenutzungen individuell transformiert werden.

Neben einer künstlerischen Weiterverarbeitung der Gebrauchsgüter kann hier der Anstoß sein,
die ursprüngliche Bedeutung der Alltagsgegenstände zu hinterfragen.

Mit einer geplanten Zweitnutzung, Umnutzung oder zum Beispiel durch Rückführung in einen
Upcyclingprozess sollen diese ausgemusterten Stücke wieder neu an Bedeutung gewinnen.

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